Froots

Froots ist ein Restaurant, welches das Bewusstsein für Essen stärkt und die Freude am Kochen intensiviert.

Das Konzept des Restaurants wurde im Zuge eines Studienprojekts von meiner Studienkollegin Laura Fendrich und mir entwickelt. Die Aufgabe war es, ein Shop-Konzept und die dazugehörige Marke aufzubauen.

FROOTS ist ein Restaurant, das Streetfood, Restaurant, Event- und Showküche kombiniert. Ausgangspunkt war die Idee, Foodwaste zu minimieren, indem man in der Küche Zutaten nutzt, die bei Supermärkten nicht abverkauft werden konnten und den Rest der Zutaten so weit wie möglich in einem Indoor-Garten selbst anbaut. Dazu soll den Gästen durch die Möglichkeit einerseits den Köchen beim Verarbeiten der Zutaten zusehen und andererseits die Küche zu mieten und selbst mit Freunden zu kochen die Freude am Zubereiten von Essen und ein gesundes Bewusstsein für die verwendeten Zutaten gegeben werden.
Die Möglichkeit, sich über eine Smartphone-App in der FROOTS-Community mit anderen Mitgliedern zum Kochen zu verabreden bietet auch Personen eine Chance mit anderen zu kochen, welche keine Bekannten mit Spaß am Kochen haben oder bei denen gerade niemand Zeit hat. Zusätzlich kann hier auf eine große, von den Köchen des Restaurants zusammengestellten Rezept-Datenbank zugegriffen werden, zu der regelmäßig neue Rezepte hinzukommen.

Der Bezug der Zutaten für das angebotene Essen besteht zum Großteil aus im Großhandel übrig gebliebener Nahrung und selbst im Indoor-Garten Angepflanztem.


Die Website dient als Informationsquelle, die Smartphone-App bietet zahlreiche Funktionen: von der Rezeptdatenbank bis hin zum Anmieten der Eventküchen.


Die Besucher vor Ort bestellen ihr Essen an der Theke – bereits beim Eintreten gut sichtbar im hinteren Bereich des Restaurants und durch die markante Form sehr auffällig. Beim Aufgeben der Bestellung erhält jeder Gast eine Karte, auf der das Bestellte gespeichert ist. Sobald er/sie an seinem/ihrem Platz sitzt, kann durch das Einstecken der Karte in den Slot im Tisch der darin eingelassene Touchscreen aktiviert werden. Hier können Informationen über das bestellte Gericht, das Restaurant und das zugrunde liegende Konzept gelesen werden. Dadurch, dass der Gast an seinem Platz die Karte einsteckt, weiß auch der Kellner, wo er das Essen servieren muss. Sobald das Gericht serviert ist, nimmt der Kellner die Karte wieder an sich, wodurch der Bildschirm wieder erlischt. Das beugt vor, dass man auch während dem Essen weiter liest und fördert Unterhaltung und Geselligkeit.

Jeder Tisch hat vier Sitzplätze auf jeder Seite. Jeder davon ist mit einem Card-Slot zur Aktivierung der eingelassenen Informations-Bildschirme ausgestattet.


Die markante Theke im hinteren Bereich des Restaurants  fällt durch ihre markante Form und den beleuchteten orangefarbenen Streifen bereits beim Eintreten auf.


Die Einrichtung des FROOTS-Flagship Stores wird im Brandbook genaustens beschrieben, wobei großer Wert auf Lichttemperatur, Farbe und Effekt der verwendeten Materialien gelegt wird. Man soll sich im Restaurant eingeladen fühlen, zu verweilen, im Streetfood-Bereich soll das Essen ansprechend und doch auffällig präsentiert werden, dass man nicht vorüber eilt. Die Lounge-Area soll zum Entspannen verlocken.

Die verwendeten Lichtquellen sind gleichzeitig wichtige Gestaltungselemente und bestimmen die im Raum vorherrschende Atmosphäre. Neben der Temperatur des Lichts muss auch die Höhe, in der die Lampen angebracht werden, je nach Bereich im Restaurant sorgfältig abgewogen werden.


Die in den verschiedenen Zonen zur Verwendung kommenden Materialien sind aufeinander abgestimmt und ergänzen sich gegenseitig zu einem harmonischem Ganzen.


Die Marke ist in einem 50-seitigen Brandbook definiert, welches genaue Informationen über Vision, Logo-Verwendung, Bilderwelten, Werbung, Zonierung und Funktion des Flagship-Stores und dessen Interieur gibt. Darüber hinaus über Website und Smartphone-App der FROOTS-Community.

Das Restaurant wurde sowohl als CAD-Modell wie auch als Realmodell im Maßstab 1:50 gebaut. Im CAD-Modell ist das Interieur detailgetreu dargestellt um einen Eindruck der atmosphärischen Wirkung des Restaurants zu bekommen, während das Realmodell die Größenverhältnisse abbildet.

Im Restaurantbereich sitzen die Gäste neben Gewürzpflanzen unter tief hängenden Lampen in gemütlicher Atmosphäre an den Tischen.


Der Straßenverkauf ermöglicht es auch Passanten, sich für Unterwegs Essen und Getränke mitzunehmen oder lädt ein, sich für einen Happen an die Theke zu setzen und den Köchen in der Showküche beim Zubereiten der frischen Gerichte zuzusehen.


Die Lounge-Area bei der Theke des Straßenverkaufs besticht mit gemütlichen Sesseln in die man sich setzen kann, während man ein Getränk genießt.


Das Realmodell wurde aus Sperrholz, Finnpappe, Vollholz, Draht und Acrylglas gefertigt. Im Maßstab 1:50 werden hier die Dimensionen der Räume zueinander und im Verhältnis zu einem Menschen dargestellt. Das Interieur ist detailgetreu nachgebaut, kleine Teile mit dem Laser, größere mit Maschinen geschnitten und dann zusammengefügt.

Etwa zwei Drittel des gesamten Restaurants sind für die Gäste des Restaurants zugänglich, der Rest ist für Lager, Küche, Umkleiden, Anlieferungsbereich und Indoor-Garten vorbehalten.


Der Restaurantbereich mit Figuren zur besseren Vorstellung der Größenverhältnisse


Die Theke ist beim Betreten des Restaurants in direkter Linie vor dem Gast im hinteren Teil des Restaurants positioniert. Hier wird das Essen bestellt.


Der Straßenverkauf bietet Platz für bis zu fünf Gäste in Form von Barhockern. Das Essen wird auf der nach außen zeigenden Seite unter Glas präsentiert.


Über dem Eingang prangt groß das hinterleuchtete FROOTS-Logo.


Der Eingangsbereich macht die drei Haupt-Zonen des Restaurants gut ersichtlich (v.l.n.r.): den Straßenverkauf, die Lounge-Area und den Restaurantbereich.


Die Schöpfer von FROOTS: Florian Eichinger und Laura Fendrich.

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